Was Schalke und Dresden so sehr verbindet

Der Wahnsinn hat System

Gestern reisten wir in Dresden an. Gleich nach unserer Ankunft am Nachmittag machten wir einen Spaziergang an der Elbe. Da wir oft am Fährgarten starten, kommen wir zwangsläufig auch beim Gelände der geplanten oder besser im Bau befindlichen Waldschlösschenbrücke vorbei. Ohne über architektonische und künstlerische Fähigkeiten zu verfügen ist eine Sache (nicht wahr Georg?) vorstellbar, aber spätestens beim Einsetzen des Menschenverstandes und Hundehirns kann ist einem alles klar, die Brücke passt hier nicht hin. Meine Nase sagte mir, hier läuft etwas grundsätzlich schief. Klar haben die Dresdner mal für die Brücke gestimmt, aber die waren sich der Folgen nicht bewusst. Und sind wir doch mal ehrlich, 2/3 der Dresdner ist es ziemlich wurscht was hier passiert, denn sie kommen eh nicht an die Elbe. Die hocken in ihren Wohnburgen und kennen die Elbe aus dem TV, wenn mal ein Beitrag auf RTL II läuft. Die restlichen Dresdner sind stark zersplittert. Der Linke ist im Prinzip dagegen, wenn die Meinung opportun ist. Die SPD findet nicht statt, zumindest ohne eigene Meinung. Die FDP wäre gern opportun, glaubt aber, dass dies nur durch ein Verbot der UNESCO geht. Die Grünen müssen aus Prinzip dagegen sein, würden aber am liebsten alles per Fahrrad und per muskelbetriebener Gondeln erledigen (lassen). Und die Freunde von der CDU sind für einen zwingenden Bau, da bestimmt ein befreundeter Bauunternehmer und fleißiger Parteispendenzahler die Brücke baut.

Unser Georg und sein Bande haben immer nur das Wohl im Sinne - ihr eigenes, wohlgemerkt!

Was im Kleinen ein Problem darstellt, wird im Grossen zur Katastrophe. Man kann halt manche Posten nicht nur mit Parteifreunden besetzen, sonst geht das aus, wie bspw. bei:

SLB

Sämtlichen Töchtern der SLB (Leasing Gesellschaft usw.)

Abwasserzweckverbände

Stadtwerke usw.

Schließlich hat Sachsen so ziemlich die höchsten Preise bei Strom, Wasser, Gas und sonstigen Energieträgern…. Dafür hat aber fast jeder Abgeordnete ein paar Aufsichtsratsposten.. Ein Schelm… Aber ich kann es ja nicht anders wissen, ich bin ja noch ein kleiner Hund.

Aber hier sind trotz aller Umstände noch ein paar Bilder von der Elbe.

Spaziergang an der Elbe Mal gucken was das Hochwasser hinterlassen hat Das Wasser ist immer noch sehr hoch..

Wonach… riecht.. es hier-nach Wasser?

Mit Frauchen am Wasser Ich aus der Nähe Übung Sitz - kann ich

Platz kann ich auch, aber nur mit Leckerlies Komm - das geht so lala Steh -kann ich wenn ich genügend Leckerlies vor mir habe

 Steh Sitz Pl…

at… zzzzzzzzzzz

Und da sah ich die Waldschlößchenbrücke imaginär vor mir…

Vorstellungskraft Ich rannte gleich hin… war aber nur ein Bauzaun

Aber hier soll sie doch sein Das ist kein Osterhase, sondern ich beim fliegen

Richtung Brücke.. Fällt jetzt schon fast nicht auf in der Landschaft So wie dieses Pfeilerfundament- einfach nur schön, gelle Georg?

Noch ein Schluck Brückenwasser… Spring ich rein? Nöööö, viel zu kalt

Fremde und andere Heilsbringer

Was passiert, wenn die falschen Leute das sagen haben sieht man immer wieder. Bei Schalke führt ein Metzger im Seidenanzug die Geschäfte und kritisiert ohne Sachverstand den Trainer. In Sachsen spielt ein kleiner Stadtkämmerer Staatsmann…

Manchmal ist Reden Silber, aber Schweigen ist immer Gold.

Noch deutlicher wird das in Dresden. Die Dynamos sind eine Truppe, die eher zum Dorfverein tendiert (was Motivation, Organisation und letzendlich Handlungsfähigkeit betrifft), sich aber trotz allem für den Nabel der Fussballwelt hält. Wir haben wieder mal festgestellt, dass wir Pleite sind - also fordern wir die Stadt um Hilfe. Wofür eigentlich? Damit ein paar überbezahlte Fussballer, die keine Leistung bringen, ihre überhöhten Gehälter behalten. Nun gut, das ist bei der SLB das Gleiche. Manager kassieren Prämien für ihre Misswirtschaft und der Steuerzahler darf es finanzieren.

Der einzige Unterschied zu Schalke ist, dass die Tönnies enorme Summen in den Verein gepumpt haben. In Sachsen war das immer anders. Die Verantwortlichen haben immer in die eigene Tasche gewirtschaftet. Bei Dynamo waren es die Profis und die Leitung, bei der Stadt Dresden die unfähigen Stadträte und BM, bei der SLB sowohl Mitarbeiter, Vorstand und Kontrollorgane (fast alles Politiker - also alles Laienschauspieler) und in ganz Sachsen die Pseudo-Volksvertreter (die Meisten stammen ja nicht mal von hier)…

Schönen Dank…

Und so wird mit einer Stetigkeit alles mit den Händen der Masse aufgebaute, von einigen wenigen Hintern wieder eingerissen.. Da sind wir uns mit Schalke einig. Oder wie sagte der Franz es so treffend: „Es gibt so Klubs, die sich immer selbst hinrichten. Das war bei Schalke schon immer so.“ und auch bei Dynamo…
Dem ist nix hinzu zu fügen.

Und wo wird wieder gespart? Bei den Kleinen, also bei mir! Mal sehen wann wieder die (Hunde)steuer zugunsten von Dynamo oder einem SLB-Manager erhöht wird. Obwohl, die Hundesteuer ist ja eine lokale Aufwandssteuer. Da kommt die bei mir eher dem befreundeten Unternehmer zugute, der bei uns im Dorf alle Ausschreibungen gewinnt und mit unserem BM immer in Thailand in seiner Finca urlaubt.

Da muss ich als kleiner Hund schon die Phantasie bemühen…

Politik macht müde… und hungrig…

Müde.. und hungrig…

Ciao euer heute etwas politischer Apollo

PS: Greetz to Tante Cindy und ihren Clan… ;-) sowie zu Tanja und Co.

Eine Antwort zu “Was Schalke und Dresden so sehr verbindet”

  1. De Kleene!! sagt:

    Und jezze lasst mich bloß in Ruhe schlafen!!!(Apollo)!!!
    Kommt ihr morgen och ins Erzgebirge zu Siggi?

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