Rentner und andere Zeitgenossen

By apollosbox

Spezies und Terrain

Heute war es wieder mal soweit; Spaziergang im Großen Garten von Dresden und wir waren nicht alleine. Abgesehen von Unmengen an Familien mit Kindern, Kinderwagen, Handwagen, Fahrrädern, Laufrädern, Dreirädern usw… waren da noch die Radfahrer, Jogger oder angehende Geher, lustige Nordic Walker und usere Lieblinge des verdienten Unruhestandes. Natürlich werden einige sagen, die trifft man überall. Und da bin ich mal meinen kurzen Erfahrungsschatz von 5 Monaten passe gegangen und mir sind da ein paar Muster aufgefallen.

  1. Der Rentner ist in Geschäften zwischen 11 und 13 Uhr sowir zwischen 15-18 Uhr zu finden.
  2. Arztbesuche macht er entweder als Erster, in der Mittagspause oder als Letzter.
  3. Er tritt häufig im Rudel auf.
  4. Hält mich ab und zu schon mal für was ganz Anderes.
  5. Weibliche Rentner finden mich niedlich und süss.
  6. Männliche Rentner können durchaus auch garstig sein.

Heute hatten wir es mit Exemplaren der 3. und 6. Kategorie zu tun. Beim Spaziergang kreuzten uns zwnagsläufig verschiedene Rentnerrudel. Je nach Schwierigkeitsgrad versuchten sie das in unterschiedlichen Tempi. Da waren die rüstigen Rentner im Stechschritt, die gemütlichen Mütterchen, die gebrechlichen Marathonspaziergänger, die rüpelnden Elektrorolli-Fahrer (Da kam ‘ne Omi mit einem E-Rolli und fuhr mit Geschwinigkeit im Anschlag laut hupend Amok-sehr sehenswert, hoffentlich kriegt das der Schäuble nicht mit, sonst überwacht der den Großen Garten wegen AL-Kaida–> Ich sage nur Stichwort:Schwarze Witwen) und die kapmferprobten Ex-Parteisekretäre, die von der Anti-Waldschlößchen-Demo kamen. Diese letzte Spezies unterscheidet sich von den anderen wesentlich. Die bekommen ‘ne höhere Rente als die ehemaligen Systemgegner und beschweren sich permanent wie schlecht jetzt alles ist. Gelegentlich vergessensie das Jahr und kommen mit Ansteckorden und Nelke im Revere. Gut Jungs, euch muss zur Abschreckung auch geben. Allerdings sind oft auch kleine fiese Kunden dabei, bei denen man sich schon vorstellen kann, wie die früher nach unten getreten haben.

Jedenfalls war meine Begegnung gar nicht so nett. Die Jungs kamen im Rudel und versuchten zu dritt einen 5 Meter breiten Korridor abzudecken, sogenannte Raumdeckung. Im gemächlichen Tempo laut über früher parlierend, nahmen sie mich missmutig zur Kenntnis. Da wir aber in die andere Richtung wollten, mussten wir sie passieren. Leichter gesagt als getan. Die bildeten nämlich ‘ne Mauer und versuchten richtungswechselnd auf mich zu zu marschieren. Obwohl mich Frauchen zur Seite zog, versuchte einer der Hampelmänner nach mir zu treten. Ich konnte aber gerade noch ausweichen. Das war bestimmt einer, der sonst über jedes Wehwehchen beim Arzt jammert, hier aber austeilen wollte.

Dies machte meinen treuen Zweibeiner angriffslustig. Denn eine Sache kann der nicht ab – Ungerechtigkeit und fiese Rentner. Leider pfiff in Frauchen zurück. Die hatte die ganze Aktion nicht mitbekommen, da sie gerade ein Gebüsch bewundert hat. Wäre gespannt gewesen, was er mit denen veranstaltet hätte. So trottete er weiter und war erstmal stinkesauer. Gut so, kann ja nicht sei, dass irgendeiner seinen geliebten Scheisser was antut. Dafür habe ich ihn halt gern und lecke ihm die Hände. Und wenn er was ganz tolles getan hat, kann er auch seine Füsse an mir wärmen!

So nun noch paar Bilder von der Lokalität des heutigen Geschehens…

Begonnen hat heute Alles hier Hier ging es weiter… Vorbei an verschiedenster Flora

Wir waren bei verschieden Gebäuden, Bauten und Hütten… Bäumen… Wiesen…

Dort konnte abhängen Rumgähnen mich präsentieren

bissl chillen… Dehnen Gebüsche bewundern

Ich konnte meinen treuen Zweibeiner auch dazu animieren, dropsig auf einem Bild auszusehen (musste nicht viel machen-Hehe) Mich wieder präsentieren… Posen wie auf ‘ner Show…

Übe den Ypsilanti und mache den Beck - sprich: ich mache ne Bauchlandung…

Nach allem sehnte ich mich nur nach zwei Sachen-

Ruhe und ‘nem

Geflügelgericht

Mittagessen!!!

Ciao Apollo

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