Review
Um das Ganze der Reihe nach zu erzählen, muss man sich nur mal die Woche im Verlauf betrachten. Der kleine Held – also ich- taucht immer auf, deshalb erste Position. Das Wasser kam mit dem Regen nach Dresden und ist immer noch da, nur ich erblickte es am Dienstag. Und die Chinesen, die kommen sich seit ‘ner Woche wie im falschen Film vor.
Der kleine Held und das Wasser
Den ersten Teil der Wasserspiele habt ihr ja bereits am Dienstag, respektive Mittwoch sehen können. Die Erlebnisse des Dienstagnachmittag waren jedoch bisher nur unter Verschluss zugänglich. Wandelte der kleine Held doch auch übers Wasser. Wir wollten keine Diskussion auslösen und auch keine Götzendiener auf den Plan rufen. Daher kommt dies heute zum Karfreitag in den Blog.
Die Bilder entstanden auf der Neustädter Elbseite in Dresden, unterhalb des Rosengartens und in der Nähe der nicht erkennbaren Einmündung der Priessnitz. Das war alles nur eine Fläche.
Nach dieser Episode an der Elbe war ich wieder fertig, mein Maschinchen sehnte sich nach einem Boxenstop in Ruhe und nach einer Füllung für den Tank. Frauchen war so vorkommend, dies bereits vor Ankunft zu buchen. Dadurch konnte ich kurz nach unserer Rückkehr mich sofort auf die Zaubernäpfe stürzen. In einem Saugvorgang wurde dabei rückstandsfrei der Kraftstoff aufgenommen. Hätte Schumi früher solche Boxenstops gehabt, wäre er noch öfter Weltmeister geworden…
Allerdings gehen einem kleinen Hund während der Dämmerphase so manche Tagesereignisse durch den Kopf.
Chinesen im falschen Film
Zum heutigen Karfreitag schadet es nix, wenn ich dazu ein paar besinnliche Töne anstimme. Mit Irritation und Verwunderung ging ich diese Woche durch Dresden. Ich habe gesucht, geguckt und versuchte aufzuspüren, habe aber nix gefunden. Auch im Radio, TV oder Internet konnte ich nix Bewegendes entdecken. Wo sind sie nur?
Während bei jeder Schändung eines alten Steines oder im Netz verfangenen Delfins sofort eine entrüstete Protestbewegung, angefangen von Schweigemärschen bis hin zu Fackelläufen umherirrt, habe ich derlei wegen der Lage in China nicht finden können.
Kann sein, dass die Linken gerade versuchen in die Landtage einzuziehen und haben dabei keine Zeit für solche Sachen. Bei den Grünen bin ich mir schon fast sicher, die wollen, – wissen aber nicht mehr wie das geht. Die SPD versucht sich gerade selbst zu finden und die CDU heißt ja eigentlich auch nur die China(t)dreuen Unternehmer. Wer soll da noch auf die Strasse?
Ich für meinen Teil bin jedenfalls weder mit der Art, noch mit der Weise des Umgangs mit der einheimischen Bevölkerung in Tibet einverstanden. Vielleicht muss man ein kleiner Hund sein, um so klar zu sehen. Ich wünschte mir einen Aufschrei und ein Bewusstsein, wie es gestern von Frau Knobloch bewusst versucht wurde zu initiieren. Da hat sich doch der Papst erlaubt zu erwähnen, dass zwischen den Christen und den Juden religiöse Unterschiede bestehen. Ist so, kann ich da nur sagen.
Wir sind auch anders im Glauben als Moslems, Hindus usw. Aber von diesen Religionen habe ich bis auf die Moslems keinen Aufschrei wegen solcher Feststellungen vernehmen können. Gut- die Moslems sind ein wenig sauer wegen ein paar Karikaturen, aber die Reaktion war ja nicht anders als in jeder größeren Stadt schon mal erlebt. Das Klischee vom friedlichen Moslem dürfte längst der Vergangenheit angehören, wenn dies auch noch von einigen Abgeordneten diesen Glaubens (welche erfolgreich ihre Betrugsaffären im Bundestag oder jeweiligen Landtag überstanden haben) vehement bestritten wird. Und jeder soll tot umfallen, der das Gegenteil behauptet. „Soll ich dich pusten..Eyh?“
Aber ich komm etwas vom Thema ab.
Mir ist wichtig, dass wir feststellen und erkennen, abseits der öffentlichen Wahrnehmung passiert ein Völkermord, den keiner akzeptieren kann. Leider bezuschussen wir diese Farce noch mit öffentlicher Entwicklungshilfe, während uns China nach Strich und Faden hintergeht .
Die Frechheit den Dalai Lama als Wolf in Mönchskutte zu verleumden, finde ich besonders erschreckend. Während der Dalai Lama für Frieden und Verständigung wirbt, geht China extrem feindlich mit jedem um, der nicht auf Chinas Linie eingeht. Dies betrifft sowohl die Wirtschaft, Gesellschaft, die Politik als auch das militärische Gebaren.
Ich habe bisher keinen dieser Pseudovolksvertreter für ein autonomes Tibet ohne Völkermord auftreten sehen. Anscheinend will keiner sein Freikarten- und Freiflugkontingente zu den Olympischen Spielen riskieren. Man könnte ja was verpassen oder aus dem Honigtopf ein Goody nicht erhalten.
Ich für meinen Teil bin nicht mit den Geschehnissen einverstanden.
Deshalb wird ab jetzt jeden Tag das Banner darauf hinweisen. Vielleicht bewege ich damit nichts, aber ich zeige wenigstens Flagge.
Zuviel überlegen bringt mir nur eines – Müdigkeit…
Deshalb wünsche ich noch schöne Ostern und Frieden für Tibet!
Ciao Apollo